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Fachtagung: "Pflege und rechtliche Betreuung zwischen Gewaltprävention und Freiheitsermöglichung"

Wie wollen wir pflegerisch behandelt werden, wenn wir alt sind und Hilfe brauchen? Wie müssen Medizin, Ethik, Recht und Betreuungspraxis zu-sammenwirken, um größtmögliche Freiheitsräume für zu pflegende Menschen auch etwa mit einer fortgeschrittenen Demenzerkrankung zu gewährleisten?
In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten ist ein Bewusstsein in der Pflege und Betreuung erwachsen, das den Patientenwillen und den Wunsch nach größtmöglicher Freiheit in den Fokus stellt. Mit dem HGBP aus dem Jahr 2012 wurde diese Entwicklung in Hessen auch legislativ umgesetzt. Im letzten Jahr kam es zu weiteren gesetzlichen Veränderungen und das HGBP wurde novelliert. Was hat sich seitdem verändert?
Der Schwerpunkt dieser Fachtagung liegt auf der Thematik der Gewaltprävention, die durch die Novellierung des HGBP 2016 für Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen besonders im Fokus stehen muss. In einem ersten Teil werden wir die rechtlichen Rahmenbedingungen erörtern und dabei die Perspektiven aus Rechtsprechung, politischer Verantwortungsebene und der juristischen Forschung verbinden. In einem zweiten Teil steht die Pflegewissenschaft mit ihren praktischen Bezügen im Vordergrund.
Als Referenten sind Experten aus den Bereichen der Rechtsprechung, der Pflegewissenschaft, der Pflegepraxis und der politischen Verantwortungsebene eingeladen.

Weitere Informationen finden in dem beigefügten Flyer.

 

Veranstaltungen zur Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen

Deutscher Seniorentag

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